Wiederauferstehung

Oder so. Nachdem ich mal wieder bloggen will und auch diverse andere Blog-Hosting-Serivces ausprobiert habe (Tumblr, Posterous, …) und mit keinem so wirklich glücklich war, werde ich eben dieses Blog wiederbeleben. Als Zeichen des Neuanfangs habe ich gleich mal ein neues Theme ausgesucht. Diesmal wird natürlich hoffentlich alles besser. ;-)

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Android SDK unter Debian Squeeze

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, habe ich mir ein Smartphone gekauft, auf dem Android läuft. Und dafür will man dann ja auch vielleicht Software für entwickeln, auch wenn man das in Java tun muss, führt ja kein Weg dran vorbei. Also SDK geladen und gespielt. Wollte ich zumindest, hat aber nicht komplett so funktioniert, wie ich wollte. Hauptproblem war eben das verwenden von USB-Debugging zusammen mit meinem Samsung Galaxy S. Deshalb will ich hier jetzt mal die Schritte erläutern, die es für eine saubere Installation gebraucht hat. Es hat etwa 3 Tage gedauert, bis ich das so zusammengebastelt bekommen habe, da sämtliche Lösungen, die ich im Internet gefunden habe, nicht funktionierten.

  1. Zuerst legen wir eine Gruppe an, in die alle Benutzer kommen, die über den SDK Zugriff auf angeschlossene Android-Geräte bekommen sollen und fügen diese auch gleich hinzu (also in meinem Fall julian). Achtet darauf, dass die GID noch frei ist. Ihr müsst euch dann irgendwann noch neu einloggen, da die neue Gruppe erst dann aktiv ist.

    addgroup --gid 123 androidsdk
    adduser julian androidsdk

  2. Dann legen wir direkt die udev-Regel für das Gerät an. Dazu benötigen wir die Vendor- und Product-ID, die in der Ausgabe von lsusb enthalten sind. Diese sieht bei meinem Galaxy S zum Beispiel so aus:

    Bus 003 Device 055: ID 04e8:681c Samsung Electronics Co., Ltd Galaxy Portal/Spica Android Phone

    Die 4-stellige Hexadezimalzahlen vor und nach dem Doppelpunkt sind für uns interessant. Die erste ist die Vendor-ID und die zweite die Product-ID. Daraus legen wir folgende udev-Regel an und speichern sie in /etc/udev/rules.d/51_android.rules (natürlich müsst ihr für andere Geräte die IDs anpassen):

    BUS=="usb", ATTRS{idVendor}=="04e8", ATTRS{idProduct}=="681c", GROUP="androidsdk", MODE="0660"

    Dann noch schnell die Regeln neu laden:

    udevadm control --reload-rules

  3. Nun laden wir den SDK herunter, enpacken ihn und setzen die Rechte richtig:

    # wget http://dl.google.com/android/android-sdk_r06-linux_86.tgz
    # tar xvzf android-sdk_r06-linux_86.tgz
    # mv android-sdk-linux_86/ /opt/android-sdk
    # chown -R root:androidsdk /opt/android-sdk/
    # chmod -R ug+rw /opt/android-sdk/

  4. Als nächstes müsst ihr /opt/android-sdk/tools zu eurem $PATH hinzufügen. Entweder ihr macht das temporär mit

    $ export PATH=$PATH:/opt/android-sdk/tools

    oder dauerhaft, indem ihr

    PATH=$PATH:/opt/android-sdk/tools

    zu eurer ~/.bashrc hinzufügt und diese neu ladet:

    source ~/.bashrc

  5. Wenn jetzt alles funktioniert, sollte beim Ausführen von adb devices euer Smartphone auftauchen (wenn nicht, habt ihr das gleiche Problem, wie ich: Ihr findet im Internet keine Lösung):

    $ adb devices
    List of devices attached
    900028b91393 device

Pencil vs. Camera

Pencil Vs Camera - 9

Pencil Vs Camera - 4

Pencil Vs Camera - 7

Aus dem Flickr-Set Pencil Vs Camera! von Ben Heine. Sehr cool, wie ich finde.

(via alexvetter.de)

Happy Towel Day!

Happy Towel Day

(aus den WikiMedia Commons)

Java-Applets unter Linux

Ich darf mich mal wieder über Java aufregen. Nach ewigem Rumprobieren und Suchen habe ich jetzt endlich eine Lösung dafür gefunden, dass in meinem Firefox keine Java-Applets mehr starten:

Die Kerneloption

net.ipv6.bindv6only

Wenn die auf 1 gesetzt ist, dann funktioniert das ganze nicht.

Lösung:

open file /etc/sysctl.d/bindv6only.conf and set net.ipv6.bindv6only=0, then restart the procfs with invoke-rc.d procps restart

Quelle: squeeze : in case you have no network connection with java apps … (linuxquestions.org)

Und jetzt mal ganz ehrlich: DAS DARF DOCH WOHL NICHT WAHR SEIN?!

Stirb Flash, STIRB!!

Flash ist das neue Comic Sans und bei Adobe prügeln sie sich in den Kommentaren, weil Adobe rumheult, da das iPad kein Flash kann und die Apple-Fanboys Flash scheiße finden. Sieht super für Flash aus, hoffentlich geht es dabei drauf. Dann ist nur noch das Problem mit H264 und OGG bei HTML5-<video>. Ich bin ja für OGG.

Jahreswechsel…

…sogar ein Jahrzentwechsel. Und was hat sich geändert?

Nichts, außer dass ich jetzt mehrere Wochen das Datum falsch schreiben werde. :D